Kunstverein Braunschweig


Aktuelles

  

KinderKunstSamstag:

26. April 2014, 11 bis 13.00 Uhr, für Kinder zwischen 6 und 12 Jahren.
Die Teilnahme ist kostenlos. Anmeldung bis spätestens freitags telefonisch unter: 0531/49556 oder per E-Mail vermittlung@kunstverein-bs.de

  

Am Donnerstag, 1. Mai ist der Kunstverein von 11 bis 17.00 Uhr geöffnet.
Die öffentliche Führung um 18.00 Uhr
entfällt.

 

MARIA LOBODA

DEAD GUARDIAN

 

22. März 2014 bis 1. Juni 2014 Haus Salve Hospes

 

Maria Loboda, The egyptian blue coat, 2014, courtesy die Künstlerin

 

Maria Loboda (geb. 1979 in Krakau) hat eine Vorliebe für verschlüsselte Botschaften und Bedeutungen. In ihren Skulpturen, Installationen und Collagen verschleiert das Schöne und Harmlose den teils unheimlichen, teils bedrohlichen Wesenskern der Dinge. So beziehen sich die Arbeiten unter anderem auf rätselhafte Legenden und Protagonisten sowie historische Begebenheiten.

In ihrem dOCUMENTA 13-Beitrag This Work is Dedicated to an Emperor (2012) beispielsweise enttarnte Loboda die romantische Schönheit der Natur als unberechenbare Camouflage: Zwanzig eingetopfte Zypressen ahmten auf der Karlsaue Heeresformationen nach und formierten sich fast wie von Geisterhand täglich neu.
Nicht nur das Verhältnis zur Natur, auch das geistig-spirituelle Verständnis von Raum und Interieur des beginnenden 20. Jahrhunderts greift Loboda in ihrer Kunst auf. Ganz nach Sigmund Freuds Aussage „Das Ich ist nicht Herr im eigenen Haus“ wird in ihrer Braunschweiger Ausstellung das Unbekannte von den Räumen der Villa Salve Hospes Besitz ergreifen.

 

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CRISTINA LUCAS

FOCAL DISTANCE

 

22. März 2014 bis 1. Juni 2014 Remise

 

Cristina Lucas, From the Sky down, 2013
3-Kanal-Video-Installation, Ausstellungsansicht Kunstverein Braunschweig, Remise
Courtesy: Juana de Aizpuru, Madrid und tegenboschvanvreden, Amsterdam

 

Der Traum vom Fliegen ist so alt wie die Menschheit selbst und wurde in der Mythologie meist mit dem Göttlichen in Verbindung gebracht. Doch kaum war die alles verändernde Formel zum Fliegen gefunden, wurde die neue Errungenschaft auch zu destruktiven Zwecken genutzt.
Ausgangspunkt der Drei-Kanal-Videoinstallation im Hauptraum der Remise sind Cristina Lucas‘ umfangreiche Recherchen zur Geschichte der Luftangriffe – denn die Erfüllung des Traums vom Fliegen, die es erlaubte aus der Höhe neue Perspektiven zu gewinnen, bedeutete nicht nur das Ende eines Mythos, sondern auch eine neue Ära der Kriegsführung. Minutiös verzeichnet Cristina Lucas‘ Videokartografie alle dokumentierten Bombeneinschläge mit zivilen Opfern seit 1912. Denn seitdem – das offenbart selbst ein kurzer Blick auf die ca. 3 Stunden dauernde Filminstallation – finden auf der Erde permanent Luftangriffe statt. Auch für die vermeintlich friedliche Zeit zwischen den Weltkriegen sind unzählige Bombardements auf der ganzen Welt dokumentiert. Unterteilt ist das Projekt in drei Kapitel: Der erste Teil reicht von 1912 bis 1945, dem Jahr des ersten Atombombenabwurfs. Das zweite Kapitel führt bis ins Jahr 1989, schließt also mit dem Ende des Kalten Krieges und mit dem Fall des Eisernen Vorhangs. Das noch unvollendete dritte Kapitel wird die Zeit danach umfassen, in der die Hochtechnologie auch in der Luftkriegsführung immer bestimmender wurde.

 

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ÖFFNUNGSZEITEN
DI – SO: 11.00–17.00 UHR
DO: 11.00–20.00 UHR

ÖFFENTLICHE FÜHRUNGEN
SO: 14.30 UHR
DO: 18.00 UHR
UND NACH VEREINBARUNG

TEL: 0531 - 4 95 56
FAX: 0531 - 12 47 37
INFO@KUNSTVEREIN-BS.DE

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