Kunstverein Braunschweig


JASMIN WERNER

The Wheel of Life

 

8. Dezember 2018 bis 17. Februar 2019 REMISE


Jasmin Werner, The wheel of life, 2018, Grafik: Nour Toumeh, Courtesy die Künstlerin

 

In ihrer künstlerischen Praxis stellt Jasmin Werner Symbole, Rituale und Ambivalenzen aus

Kultur, Religion und Sexualität in selbst entworfenen (Referenz-)Systemen nebeneinander. Die Auseinandersetzung mit der Ikonographie und Kulturgeschichte der Treppe führt Jasmin Werner zum Forschungsgebiet der Scalalogie und dessen Begründer Friedrich Mielke. Unter dem Titel The Wheel of Life präsentiert die Künstlerin neue Skulpturen zusammen mit Architekturmodellen des Friedrich-Mielke-Institut für Scalalogie, Regensburg. Modifizierte Förderbänder, wackelige Rolltreppen und Rollbänder aus Stempelrollen sind Teil eines Produktionskreislaufs, an dessen Ende eine neoliberale Leitspruch-Plattitüde steht. Zur Ausstellung erscheint ein Katalog.

 

Jasmin Werner (*1987 in Troisdorf) lebt und arbeitet in Köln. 2016 schloss sie ihr Studium an

der Staatlichen Hochschule für Bildende Künste Städelschule in Frankfurt am Main ab. Ihre

Arbeiten waren in Einzelausstellungen bei M.I/mi1glissé, Berlin (2016), RM, Auckland (2014)

sowie in Gruppenausstellungen bei Braunsfelder, Köln (2018), Saloon, Brüssel (2018) und im

Folkwang Museum, Essen (2017) zu sehen. 2017 absolvierte Jasmin Werner eine Residency

am National Museum of Modern and Contemporary Art, Seoul. Die Präsentation in der Remise des Kunstverein Braunschweig ist die erste institutionelle Einzelausstellung der Künstlerin.

 

Kuratorin: Miriam Bettin

 

  

Die Ausstellung und Publikation von Jasmin Werner werden ermöglicht durch:

Stiftung Kunstfonds

Niedersächsisches Ministerium für Wissenschaft und Kultur

Verein Ausstellungshaus für christliche Kunst e.V.

TAF Industriesysteme

 

Die Publikation von Jasmin Werner entsteht in Kooperation mit:

Ostbayerische Technische Hochschule Regensburg Friedrich-Mielke-Institut für Scalalogie

 

Der Kunstverein Braunschweig e.V. wird gefördert von:

Stadt Braunschweig