Kunstverein Braunschweig


Steve Bishop

Start Over Every Morning

 

9. März bis  5. Mai 2019 REMISE

  

Something to Remember You By, 2019, Installationsansicht Kunstverein Braunschweig, 2019, Courtesy der Künstler, Foto: Stefan Stark

 

Steve Bishop, Something to Remember You By (Detail), 2019, Installationsansicht Kunstverein Braunschweig, 2019, Courtesy der Künstler, Foto: Stefan Stark

 

Steve Bishop, 2019, Installationsansicht Kunstverein Braunschweig, 2019,
Courtesy der Künstler, Foto: Stefan Stark

 

Something to Remember You By (Detail), 2019 und Complete Elegance (Detail), 2019, Installationsansicht Kunstverein Braunschweig, 2019, Courtesy der Künstler,
Foto: Stefan Stark

 

Steve Bishop, 2019, Installationsansicht Kunstverein Braunschweig, 2019, Courtesy der Künstler, Foto: Stefan Stark

 

Steve Bishop, Far And Near At Once (Detail), 2019, Installationsansicht Kunstverein Braunschweig, 2019, Courtesy der Künstler, Foto: Stefan Stark

 

Steve Bishop, Remains, 2019, Installationsansicht Kunstverein Braunschweig, 2019,
Courtesy der Künstler, Foto: Stefan Stark

 

Steve Bishop, Anti-Requiem, 2019, Installationsansicht Kunstverein Braunschweig, 2019, Courtesy der Künstler, Foto: Stefan Stark

 

Steve Bishop, Anti-Requiem (Detail), 2019, Installationsansicht Kunstverein Braunschweig, 2019, Courtesy der Künstler, Foto: Stefan Stark

 

Steve Bishop, 2019, Installationsansicht Kunstverein Braunschweig, 2019, Courtesy der Künstler, Foto: Stefan Stark

  

Steve Bishop, Remains, 2019, Installationsansicht Kunstverein Braunschweig, 2019,
Courtesy der Künstler, Foto: Stefan Stark

 

Steve Bishop, Remains (Detail), 2019, Installationsansicht Kunstverein Braunschweig, 2019, Courtesy der Künstler, Foto: Stefan Stark

 

Steve Bishop, Remains (Detail), 2019, Installationsansicht Kunstverein Braunschweig, 2019, Courtesy der Künstler, Foto: Stefan Stark 

 

Das was zuerst vertraut war und dann verloren, oder wenigstens entfremdet zu sein scheint, ein Verlust als Folge der Zeit. Etwas zu dem man nicht mehr dazu gehört, von dem man entfamiliarisiert, ist, derealisiert. Mit dem Verlorenen wieder in Berührung gebracht, ist man wie in einen Traum versetzt. Josef Strau

 

In atmosphärischen Installationen, die häufig von Habseligkeiten und persönlichen Erinnerungsstücken gespickt sind, untersucht Steve Bishop, wie sich die physische Verfasstheit materialisieren und in den Raum übertragen lässt. Mithilfe subtiler Verfremdungen vertrauter, häuslich-intimer Szenarien entwirft Bishop Zwischenwelten, in denen gängige Zeitkonzepte hinterfragt und klare Grenzen zwischen privatem und öffentlichem Raum, Ausstellung und Nicht-Ausstellung außer Kraft gesetzt werden.

 

Im Rahmen seiner Einzelausstellung Start Over Every Morning begegnen wir den fiktiven Überresten einer Feier, die gerade beendet scheint. Im Zentrum steht eine schlichte weiße Küche, die sich immer weiter fortsetzend, über die gesamte Länge des Ausstellungsraums erstreckt. Hier trifft die profane Alltäglichkeit der Möblierung auf den Versuch abstrakte Konzepte von Unendlichkeit zu fassen. Dabei breitet sich in dem Raum eine Leere und Einsamkeit aus, die von einigen sparsam verstreuten Objekten noch verstärkt wird: Letzte Kuchenreste sind sorgsam in Tupperdosen verstaut, Jazz tönt aus dem Radio und über nicht mehr benötigte Gartenmöbel wurde schon eine Schutzhülle gelegt. Es zeigt sich eine Sehnsucht danach Flüchtiges zu konservieren – sei der Versuch den Genuss des Augenblicks zu verlängern auch noch so aussichtslos.

 

In einem zweiten Raum werden gefundene Fotografien den Textblättern einer weitestgehend vergessenen Selbsthilfegruppe, der Re-evaluation Counseling, gegenübergestellt. Liest man die Slogans der Gemeinschaft, die zur Selbstermächtigung und Optimierung aufrufen, erahnt man in Verbindung mit dem aufgeräumten Setting einen Wunsch nach Struktur, nach innerer und äußerer Klarheit, die so erstrebenswert wie akut gefährdet scheint.

 

Steve Bishop (*1983 in Toronto, CA) lebt in London. Zuletzt realisierte er Einzelausstellungen in den Kunst-Werken – KW Institute for Contemporary Art, Berlin (2018), bei Supportico Lopez mit 6817, Los Angeles (2016) und bei Carlos/Ishikawa, London (2015 / 2013).

 

Radioplaylist:

Glad I Met Pat – Duke Jordan

Skylark – Marian McPartland

Like Someone In Love – Bill Evans Trio

The Lords Prayer – Chalmers ‘Spanky’ Alford

Something to Remember You By – Keith Jarrett

Say You’re Mine – Duke Pearson

Night Lights – Gerry Milligan

Lonely Woman – Horace Silver

Hymn to Freedom – Oscar Peterson Trio

 

Kuratorin: Nele Kaczmarek

 

 

Die Ausstellung START OVER EVERY MORNING wird ermöglicht durch:

Niedersächsisches Ministerium für Wissenschaft und Kultur,

Botschaft von Kanada,

British Council

 

Der Kunstverein Braunschweig e.V. wird gefördert von:

Stadt Braunschweig, Kulturinstitut




ÖFFNUNGSZEITEN
DI - SO 11 – 17 UHR
DO 11 – 20 UHR

 

ÖFFENTLICHE FÜHRUNGEN
SO 15 UHR  DO 18 UHR
UND NACH VEREINBARUNG


38100 BRAUNSCHWEIG
LESSINGPLATZ 12
TEL: 0531 - 4 95 56
FAX: 0531 - 12 47 37
INFO[AT]KUNSTVEREIN-BS.DE

SOCIAL MEDIA

 

Instagram

 

Facebook

 

 

Sonder-
edition

Tasche von Helen Feifel.

Diese Tasche können auch Nichtmitglieder erwerben.

Auflage: 100, nummeriert

€ 15 / Mitglieder € 12


 

Nora Schultz Centre Dental

Katalog zur Ausstellung

€ 16 / Mitglieder € 8

Förderer werden!

Die Mitgliedschaft bietet Ihnen eine Reihe interessanter Vorzüge. Näheres finden Sie hier.

 

Antrag zum Download